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  Aktuell!!

Das Doppelkopfturnier der Traditionsgemeinschaft Westfalengeschwader am 17.10. findet wegen zu geringer Teilnehmeranmeldungen nicht statt!

 


 

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Ausblick :

1.12. Begegnung im Advent

27.12. Tag der Tradition (Änderung!)

17.1.2020 Neujahrsempfang

 


Die Nachrichtenecke wird zur Zeit aktualisiert. 


 Gesellschaft für Sicherheitspolitik-Sektion Rheine

Prof. Dr Staack

Nordkorea - ein unbekanntes Land im Focus

Gymnasium Dionysianum  29.10.   19.00 h

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neu:

Sanitätsregiment 4 in Rheine

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 Blickpunkt

Eindrücke vom Tag der Bundeswehr in der Lützow-Kaserne in Münster-Handorf am 15.6.2019

Es war eine Vielzahl an Fahrzeugen und Gerät ausgestellt, die zu einem großen Teil von der Erprobungsstelle 91 (Bw) in Meppen bereit gestellt worden waren.

Dazu gehörten "Oldtimer" wie die Kampfpanzer LEOPARD 1 und M 48

 


 ...und der neue Schützenpanzer PUMA

Zu sehen war auch eines der letzten Einsatzexemplare des SAR-Hubschraubers BELL-UH-1D.

 

mehr Bilder zum 15.6.


 

Kontakt zum Webmaster

xd300@hotmail.de

Jürgen Dreifke

Anregungen und Beiträge sind willkommen! Der Aufbau der Seite ist noch nicht abgeschlossen, die Einbindung von Inhalten und Bildern wird aber  kontinuierlich fortgesetzt.

Besonderer Dank gilt Peter Rottmann für die langjährige Pflege des Webauftritts unseres Traditionsverbandes!

 

mittleres Transporthubschrauberregiment 15 Rheine-Bentlage

Die Gemeinschaft der Heeresflieger Rheine pflegt die Tradition der in Bentlage stationierten Einheiten.

www.gdh-rheine.de

Die folgenden Fotos stammen aus dem Archiv unseres Webmasters.

 

Im Eingangsbereich der Theodor-Blank-Kaserne stand lange ein Exemplar des im ersten Jahrzehnt von den Heeresfliegern in Bentlage beim Heeresfliegerbataillon 100 eingesetzten Transporthubschraubers Sikorsky H 34. Diese Maschinen sind durch die spektakulären Rettungsflüge bei der Sturmflut in Hamburg im Februar 1962 bekannt worden. Die durch ein Kolbenmotortriebwerk angetriebene Maschine konnte 12 Soldaten befördern und bereitete die Luftbeweglichkeit des Heeres vor.

 In Bentlage war mit der Heeresfliegerstaffel 7 eine zweite Hubschraubereinheit stationiert. Sie war der 7. Panzerdivision unterstellt und flog sehr lange die Alouette II (Foto: Technikmuseum Speyer). Die Alouette hatte in der Bundeswehr eine lange Geschichte, auch wenn seit den 80er Jahren die BO 105 zur Ablösung verfügbar war.

   Bei dem Besuch einer Schülergruppe aus Recklinghausen im Februar 2007 war eine CH 53 G, die seit 1974 den Einsatz des Regiments prägte, bei einem Schwebeflug über der Start- und Landebahn in Bentlage zu beobachten.

Die beim Familientag im Depot Ochtrup 2011 ausgestellte CH 53 G kann ihre Herkunft von einem ursprünglich für die US-Marine konstruierten Hubschrauber nicht verleugnen. Für die Nutzung auf Flugzeugträgern müssen die Rotorblätter gefaltet werden können.

Beim Tag der Bundeswehr auf der Erprobungsstelle 91 in Meppen im Juni 2018 präsentierte sich diese CH 53-G den interessierten Besuchern. Zu diesem Zeitpunkt war das Kapitel der Heeresflieger in Rheine schon beendet.

  Ende Juli 1992 landete eine CH-53 G aus Rheine auf dem Landeplatz der damals noch von der Bundeswehr genutzten von-Einem-Kaserne an der Steinfurter Straße in Münster. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit beförderte die Besatzung mit der Maschine eine Gruppe von Studenten des Arbeitskreises Sicherheitspolitik an der Universität Münster zu einer Tagesexkursion zum NATO-Hauptquartier nach Mons und zurück. Ein Klick auf das Foto startet ein Privatvideo mit dem Beginn des Fluges auf dem Abschnitt Münster-Dülmen-Wesel.Die schlechte Videoqualität ist nicht nur Folge der Flugbedingungen, sondern auch verschiedenen Konvertierungschritten geschuldet.

Rückblick

1960

Aufstellung der Heeresfliegerinstandsetzungsstaffel 107 und des Heeresfliegerflugpatzkommandos  431 in Bentlage

1961

Aus den 1957 in Celle aufgestellten Heeresfliegerstaffeln 823 (H-34) und 814 (Alouette II, Dornier 27), die seit  1959 die Nummern  103 bzw. 101 trugen,  entstand in Bentlage das Heeresfliegerbataillon 100. Das Bataillon gehörte zu den Korpstruppen des I. Deutschen Korps und unterstand der Heeresfliegerkommandantur 1,  die in Münster beheimatet war. Das Bataillon leistete in dessen Auftrag Verbindungs-, Aufklärungs- und Transportflüge. Die Heeresfliegertruppe erprobte dabei auch den luftbeweglichen Einsatz von Kampfeinheiten und unterstützte die Versorgung.

1962

Das Heeresfliegerbataillon 100 beteiligte sich im Februar mit seinen Transporthubschraubern H 34 von Sikorsky aus der 3. Staffel trotz des heftigen Sturms an den Rettungsaktionen während der Sturmflut in Hamburg .

1963

Im strengen Winter versorgte das Bataillon die vom Schiffsverkehr abgeschnittenen ostfriesischen Inseln.

1971

Das Heeresfliegerbataillon 100 wurde aufgelöst und die Aufstellung des mittleren Heeresfliegertransportregiments 15 begonnen. Die 2.Staffel mit Alouette wurde abgegeben, dafür wurden die bisher selbstständige Heeresfliegerinstandsetzungsstaffel 107 Bentlage und Teile des Heeresfliegerbataillons 1 aus Hildesheim übernommen. Das Regiment nahm folgende Gliederung ein:  Stabs- und Versorgungsstaffel, Fliegende Abteilung 150, Flugzeugtechnische Abteilung 160. Für den Schutz des Regiments wurde später zwei Sicherungsstaffeln (Nr. 153, 154) aufgestellt, die u.a. auch über Maschinenkanonen 20 mm verfügten. Das Regiment unterstand bis 1994 dem Heersfliegerkommando 1 in Münster.

1973

Umbenennung des Flugplatzkommandos in Heeresfliegerkommandantur 103.

1974

Übernahme des neuen mittleren Transporthubschraubers CH 53 G, der von der deutschen Lutffahrtindustrie  in Lizenz in Deutschland bei den Vereinigten Flugzeugwerken in Speyer gebaut wurde. Mit diesem Muster war es möglich, die drei Luftlandebrigaden des Heeres (Nr. 25,26, 27) luftmobil einzusetzen.  Sie ergänzten das Einsatzprofil der Fallschirmjäger. Bei den Korpsübungen "Großer Bär" 1976, "Harte Faust" 1979 und "Starke Wehr" 1982 beteiligte sich das Regiment mit Luftlandungen und Materialtransporten bei Tag und Nacht.  Es gab drei Heeresfliegerregimenter mit der CH 53 G in Bentlage (Nr. 15), Laupheim (Nr, 25) und Mendig (Nr.35). Die Ausbildung erfolgte an der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg. An der Materialerhaltung war in Pilotfunktion auch die Luftwaffe mit der Luftwaffenwerft 23 in Diepholz beteiligt.

1975

Einsatz bei der Waldbrandkatastrophe in der Lüneburger Heide. Die CH 53 G wurden mit speziellen Löschbehältern in allen Jahren für Brandeinsätze in unzugänglichen Gebieten angefordert.

1979

Im Januar Einsatz bei der Schneekatastrophe in Schleswig-Holstein

Gliederung: Stab/Stabsstaffel, Fliegende Abteilung 151, Luftfahrzeugtechnische Abteilung 152, Heeresfliegerversorgungsstaffel 155.

(Q: 25 Jahre Garnisonsstadt Rheine, 1984)

Aufstellung der Heeresfliegerstaffel 7 in Bentlage aus der Substanz von Heeresfliegereinheiten der 1.Panzerdivision aus Hildesheim. Geflogen wurden Alouette II.

1994

Verlegung des Heeresfliegerkommandos 1 von Münster-Handorf nach Bentlage.

1991

Einsatz für die Kurdenhilfe im Irak, Beginn der Transportaufträge für die UN-Inspektionen zur Nichtverbreitung von Massenvernichtungswaffen im Irak nach dem Ende des dritten Golfkrieges.

1994

Auflösung des Heeresfliegerkommandos 1, der Heeresfliegerflugplatzkommandantur 103 und  der Heeresfliegerstaffel 7, zuletzt mit dem Muster BO 105. Das Heeresfliegertransportregiment 15 wurde der neu aufgestellten Heeresfliegerbrigade 3 in Mendig unterstellt. Das Regiment übernahm vom aufgelösten Heeresfliegerkommando 1 die 1984 abgeschlossene Patenschaft mit dem Kreis Recklinghausen.

1997

Einsatz bei der Evakuierung deutscher Staatsbürger in Albanien bei der Aktion Libelle und bei der Oderflut.

2002

Hilfseinsätze bei der Flutkatastrophe an der Elbe. Beim ISAF-Einsatz in Afghanistan stürzte eine CH 53 G wegen eines Getriebeschadens mit 7 Soldaten ab.

2004

Der Beiname "Münsterland" wurde vom Transporthubschrauberregiment 15 nach Auflösung des bisherigen Trägers, der Panzergrenadierbrigade 19 in Ahlen,  übernommen.

2006

Nutzung der verlassenen Flugbasis Dreierwalde im Rahmen der Übung BORA zur Erprobung luftmobiler Gefechtsführung.

2007

Das Hubschraubertransportregiment wurde unmittelbar der Division luftmobile Operationen unterstellt, zu der die nun aufgelöste Heeresfliegerbrigade 3 seit 2003 gehört hatte.

2013

Auflösung des mittleren Transporthubschrauberregiments 15 als Verband des Heeres am Standort Bentlage und Transfer zum neu aufgestellten Hubschrauberregiment 64 der Luftwaffe in Holzdorf und Laupheim. Das spezifische Profil der luftmobilen Unterstützung im Rahmen des Heeres wird nicht mehr in der alten Form fortgesetzt.Im Rahmen der Materialerhaltung der CH 53 G setzte ein abgesetzter Bereich des Systemzentrums 21 und der Flugbetriebsstaffel aus Diepholz einen Restflugbetrieb fort.

2017

Der militärische Betrieb in Bentlage wurde im Dezember eingestellt, die Liegenschaft blieb aber noch in Verantwortung der Bundeswehr, u.a.als Abstellpark für Fahrzeuge des Bundeswehrfuhrparkservices

2018

Zum Jahresende kam Klarheit in die Standortdiskussion. Das BMVg plant die Stationierung von Sanitätseinheiten und anderer Einheiten in Bentlage. In der Rüstungsplanung stehen Entscheidungen über einen  Nachfolger für die CH 53 G an, Kandidaten sind die neuesten Versionen der CH 47 F Chinook oder der neu entwickelte CH 53 K Seastallion. Der Einsatz der extrem belasteten CH 53 G in Afghanistan soll bis 2020 beendet werden. Für die Auslandseinsätze und eine Nutzung bis 2030 sind die CH 53 G mehrfach modernisiert worden.

 

 

Wird fortgesetzt 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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