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Kontakt zum Webmaster

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Jürgen Dreifke

Anregungen und Beiträge sind willkommen! Der Aufbau der Seite ist noch nicht abgeschlossen, die Einbindung von Inhalten und Bildern wird aber  kontinuierlich fortgesetzt.

Besonderer Dank gilt Peter Rottmann für die langjährige Pflege des Webauftritts unseres Traditionsverbandes!

Blickpunkt

Ablösung der LKW gl der II. Generation aus den 70er Jahren! Neue ungeschützte militärische Transportfahrzeuge (UTF) 5t und 15t laufen bei der Bundeswehr zu. Das  erste Los umfasst  330 Fünftonner und 219 Fünfzehntonner. Bis 2024 können  Lkw bis zum Gesamtumfang von 2.271 Fahrzeugen ohne Neuausschreibung bestellt werden. Das Foto zeigt die Version als Fünftonner beim Tag der Bundeswehr in Meppen am 9.6.2018.  

 

 

 

Chronik aller Nachschubverbände Bw

 

 

60 Jahre Nachschubtruppe der Bundeswehr

1959-1972
Bis 1972 waren über dreißig Brigadeversorgungsbataillone das Rückgrat der Heeresversorgung. Die Brigaden als Kampftruppen der ersten Stunden sollten sehr schnell ihren Gefechtsstreifen beziehen und sich einige Tage auf eine eigene Versorgung abstützen können. Das Versorgungsbataillon unterstützte die Versorgungsdienste in den Bataillonen, die bis heute die unterste Leiste der logistischen Organisation bilden. Ein Brigadeversorgungs-bataillon verfügte über je eine Transport-, Instandsetzungs- und Sanitätskompanie sowie Umschlagteile in der Stabs-
und Versorgungskompanie.

So sah ein Versorgungsbataillon der Heeresstruktur II bis ca. 1971 in der Gliederung aus: Stabs-und Versorgungskompanie mit Umschlagzug, Sanitätskompanie, Instandsetzungskompanie, Transportkompanie.

So mancher von den "Altgedienten" erinnert sich sicher noch an die mit luftgekühlten Motoren ausgestatteten "10-Tonner" von FAUN, die in 20 Exemplaren in jeder Transportkompanie vorhanden waren.

Dieses Foto aus der Broschüre "Übung Prellbock" für die Unteroffizierswerbung aus dem Jahre 1966 zeigt eine Kolonne mit LKW 10 t FAUN L 908/54 VA mit vorschriftsmäßig für das Gefecht abgeklappten Windschutzscheiben.

 

Diese eindrucksvollen geländegängigen LKW waren mit leider nur 178 PS etwas untermotorisiert. Weitere markante Systeme waren die Feldarbeitsgeräte ("FAG") von HATRA zum Materialumschlag und die
verlastbarenTankaufsatzbehälter auf MAN 5-Tonnern, die als mobile Tankstellen im Gelände zum Einsatz kamen.
Auch für die Divisionstruppen baute man in den 60er Jahren ein eigenes Divisionsversorgungsbataillon auf, die dann aber wieder in je eine selbstständige Kompanie für Nachschub und Instandsetzung umgegliedert wurden.

 

Nach dem Abholprinzip mussten die Versorgungsbataillone ihre Vorräte bei den Korpsversorgungstruppen ergänzen, die aber zu einem großen Teil mobilmachungsabhängig waren. An aktiven Truppen stand den drei Korps und dem deutschen Anteil des NATO-Korps LANDJUT nördlich der Elbe nur je ein Nachschubbataillon und ein Transportbataillon zur Verfügung. Beim I. Korps waren das zwei aktive in Rheine stationierte Verbände: das Nachschubbataillon 110 und das Transportbataillon 170, das mit seinen geländegängigen 10-Tonnern und FAUN Tankkesselwagen (TKW) auf den Straßen des Münsterlandes unterwegs war. Diese im Frieden sehr knapp bemessenen Kräfte waren bei Manövern immer bis an den Rand ihrer Kapazitäten beansprucht.
Bis 1972 war die Ersatzteilversorgung noch eine Aufgabe der 15 mittleren Korpsinstandsetzungsbataillone, die wie die Ersatzteilzüge der Versorgungsbataillone ihre umfangreichen Materiallager auf LKW und Anhängern
mobil bereithalten mussten. Der hohe Fahrzeugbestand der Nachschubkräfte hatte zur Folge, dass in den logistischen Kompanien sehr viele Soldaten einen LKW-Führerschein haben mussten, auch wenn ihre tatsächliche Fahrpraxis oft gering blieb. Die Aufmerksamkeit der Zugführer bei den gelegentlichen Verlegungen des
Fahrzeugtrosses galt in besonderem Maße diesen Gelegenheitsfahrern.

 

Für die umfassende Lagerung und Ergänzung des Verteidigungsvorrates aller Teilstreitkräfte war das Territorialheer zuständig, das die Depots im westlichen Teil der Bundesrepublik betrieb und über eine begrenzte Zahl aktiver Transportbataillone und teilaktiver Umschlagbataillone verfügte. Dazu gehörte das Transportbataillon 801 in Köln, das nach verschiedenen Umgliederungen, Unterstellungswechseln und
Verlegung nach Lippstadt  in einem der letzten beiden Transportbataillone der Bundeswehr, dem Transportbataillon 165 in Delmenhorst, aufging. Die schweren Betriebsstofftransportbataillone (u.a. 961 in Budel/NL )wurden aber zum Ende des Jahrzehnts wieder aufgelöst, weil das NATO-Pipelinenetz für die Betriebsstoffversorgung weiter ausgebaut worden war. Für die Versorgung der eigenen Truppen, vor allem Fernmelder, Pioniere, Feldjäger und Logistik, dazu zahlreiche Geräteeinheiten, verfügte das Territorialheer in den sechs Wehrbereichen über je ein eigenes Versorgungsbataillon, das in den 70er Jahren in zwei selbstständige Nachschub-  bzw. Instandsetzungskompanien umgegliedert wurde.


Das Territorialheer stellte eine immer größere Zahl nichtaktiver Nachschub- und Transportverbände auf, die aber nur mittels "eingezogener“ Zivil-LKW mobilgemacht werden konnten. Allerdings beschränkten sich bei gelegentlichen Mob-Übungen diese "Einberufungen" auf das Vorführen der Fahrzeuge in einer Kaserne. Geübt
wurde mit truppeneigenen "oliven" Fahrzeugen.


Die Nachschubtruppe war schon bei Übungen auf ihre Reservisten angewiesen. Viele Dienstposten in den Kompanien waren im Frieden nicht besetzt. Jedes Bataillon hatte nicht aktive Kompanien oder Einsatzausbildungskompanien, die der Rekrutenausbildung dienten und erst bei Übungen und im Einsatz eine logistische Aufgabe übernehmen sollten. Die meisten Nachschubbataillone, Transportbataillone und selbstständigen Umschlagzüge der vier Versorgungskommandos im Territorialheer waren ohnehin reine Geräteeinheiten. Die ca. 150 bis 200 Depots besaßen für den Verteidigungsfall eigene Umschlag- und Sicherungszüge aus Reservisten, die dann an die Stelle des weitgehend zivilen Friedenspersonals getreten wären.

 

1972 – 1992
Die 70er Jahre brachten eine umfassende Strukturveränderung. Die Brigadeversorgungsbataillone wurden aufgelöst und gingen in den selbstständigen Nachschubkompanien und Instandsetzungskompanien der Brigaden auf. Die sich daran anschließende rückwärtige Versorgung verlegte ihren Schwerpunkt von den Korps zu den Divisionen, die nun ein starkes Divisionsnachschubbataillon aufstellten. Diese umfassten Kompanien für den Nachschub der Divisionstruppen, den Umschlag von Mengenverbrauchsgütern, eine Materialkompanie für Ersatzteile und zwei gekaderte Transportkompanien. Für die 7. Panzerdivision entstand mit mehreren aktiven und nicht aktiven Kompanien das Nachschubbataillon 7 in Unna. Das Nachschubbataillon 110 in Rheine war wie die Schwesterbataillone in Ulm und Diez nur noch für die Korpstruppen zuständig. In die Nachschubbataillone der Korps und Divisionen wurden nun auch die Ersatzteilverbände der Instandsetzungstruppe eingegliedert, deren wachsende Materiallager eine Herausforderung für jede Verlegungsübung waren. Erhalten blieben deshalb auch die Korpstransportbataillone, die u.a. auch benötigt wurden, um die immer größer werden Zahl von vorgeschobenen Vorratslagern zu befüllen, die als Korpsdepots in den eingeplanten Gefechtsstreifen der deutschen NATO-Verbände eingerichtet wurden.

 

Ab 1977 begann die Ablösung der ersten Fahrzeuggeneration, die für die Nachschubtruppe eine Einbuße bei der Geländegängigkeit brachte, weil die FAUN 10t, MAGIRUS 7t und auch viele MAN 5t nun gegen teilmilitarisierte LKW aus der zivilen Serie eingetauscht werden mussten. Der teilmilitarisierte MAN-Zehntonner bestimmte für die kommenden zwei Jahrzehnte die Präsenz der Nachschubtruppe auf den Straßen. Die geländegängigen LKW der zweiten Fahrzeuggeneration gingen nur zu einem kleinen Teil in die Nachschubtruppe. Volle Geländegängigkeit blieb nur bei den drei Spezialverbänden erhalten, die den Transport und die Sicherung nuklearer Munition und Flugkörper im Kampfeinsatz sicherstellen sollten. Zu diesen drei Nachschubbataillonen (Sonderwaffen) gehörte u.a. das Nachschubbataillon SW 120 im emsländischen Werlte.

 

Die für das Heer ab 1980 insgesamt sehr einschneidende Struktur 4 brachte in der „Nachschubtruppe“ abgesehen von einem höheren Kaderungsgrad und der Aufstellung weiterer Mob-Truppenteile keine grundlegenden Veränderungen. Die Neuaufstellungen standen vor allem auch im Zusammenhang mit dem WHNS-Programm
zur logistischen Unterstützung der US-Truppen.

 

1992-2002
Unruhe trat dann natürlich mit dem nach der Wiedervereinigung beginnenden und noch andauernden Truppenum- und -abbau ein. Es können nur einige Grundlinien skizziert werden. Nachschub und Instandsetzung kamen unter
dem Begriff Logistik wieder unter ein Dach. In der Nachschubtruppe fielen die Brigadenachschubkompanien weg. Die Division wurde zur "Drehscheibe der Logistik". In Logistikregimentern wurden aktive und nichtaktive Nachschub-, Transport und Instandsetzungsbataillone vereinigt.
Das bis dahin gültige Abholprinzip, bei dem die Verbände "vorne" ihre Versorgungsgüter bei der Logistik "hinten" abholten, wurde durch das kräftesparende und kostengünstigere Zuführprinzip ersetzt.


Rückwärts der Division wurden die Versorgungskommandes des aufgelösten Territorialheeres mit den Korpsnachschubkommandos zusammengelegt und in drei Logistikbrigaden organisiert, die natürlich jetzt auch die neuen Länder abdeckten. Diese Brigaden führten die verbleibenden Depots und jeweils ein aktives und ein
nichtaktives Logistikregiment mit Instandsetzungs-, Nachschub- und Transportbataillonen. Insgesamt blieb bei der Nachschubtruppe noch eine große Zahl der aktiven und nichtaktiven Bataillone erhalten, was sicher auch damit zu tun hatte, das sich die Priorität von der Verteidigung im eigenen Land zur Befähigung für eine
Verteidigung an den Grenzen des Bündnisses mit entsprechend verlängerten Versorgungswegen verschob.

Diese Grafik der Nachschubtruppe stellt die komplizierte Struktur und Verflechtung von aktiven, teilaktiven und nicht aktiven Bataillonen und Stäben der späten 90er Jahre dar. Zur Vergrößerung Grafik bitte anklicken.

Alle Angaben ohne Gewähr. Die Erstellung der Grafik  stützte sich vor allem auf die Auswertung von Unterlagen für die Heeresstruktur 5 (1993-1996) und berücksichtigt möglicherweise nicht Veränderungen der Unterstellungsverhältnisse im Heer für neue Aufgaben (1996-2002).

 

Der Versorgungsauftrag in den Auslandsmissionen am Horn von Afrika und auf dem Balkan führte zu neuen Herausforderungen, bei denen Kontingente aus der ganzen Bundeswehr zusammengezogen wurden und nicht als geschlossene Einheiten aus der Friedensgliederung in den Einsatz gingen. Der Schutz von Fahrzeugen und Konvois unter echter Bedrohungen erforderten neue Lösungen bei der Ausstattung.

 

2002-2010
Die zunehmende Zahl von Auslandseinsätzen im neuen Einsatzspektrum und finanzielle Engpässe führten am Ende
zu einer einschneidenden Neustrukturierung, die mit der "Scharpingreform" ab 2002 eingeleitet wurde. Die Divisionsebene fiel als Drehscheibe der Logistik wieder weg. Die wenigen verbliebenen Brigaden erhielten mit
neuen, allerdings zur Hälfte nicht aktiv gestellten Logistikbataillonen wieder eigene Versorgungsbataillone, die sie in anderer Form in den 60er Jahren schon mal besessen hatten. Das  Heer sollte als Ersatz für den Wegfall der Divisionslogistiktruppen auf der Ebene des Heerestruppenkommandos eigene rückwärtige Versorgungskräfte in zwei Logistikbrigaden 100 und 200 konzentrieren . Darüber hinaus wurde die gesamte Versorgung aller Teilstreitkräfte in vier Logistikregimentern der Streitkräftebasis zusammengelegt. Nur die teilstreitkraftspezifische Materialerhaltung (z.B. Fluggerät) blieb in der Hand der Teilstreitkräfte. Interessanterweise blieb ein großer Teil der nichtaktiven Transport- und Nachschubbataillone vorläufig noch unter dem Dach der beiden Logistikbrigaden, vor allem aber bei vier nicht aktiven Logistikregimentern der
Streitkräftebasis erhalten.


Das war aber nur eine Gnadenfrist. Mit der Umsetzung der neuen vom ehemaligen Verteidigungsminister Struck 2003 entschiedenen Planung mit Priorität bei den Auslandseinsätzen sollte es fast nur noch aktive Kräfte geben. Jede Brigade hatte jetzt ein aktives Logistikbataillon mit je zwei Instandsetzungs- und Nachschubkompanien, die ihr als dem Kernverband aller Einsätze eine gewisse Autonomie verliehen. Dazu sollte auch das der Panzerbrigade 21 zugeordnete Logistikbataillon 7 in Unna gehören, das nach dem Ende der Logistikstandorte Rheine, Lingen und Werlte in unserer Region noch übrig blieb. Die rückwärtige Versorgung sollte alleinige Aufgabe der vier Logistikregimenter der Streitkräftebasis sein. Dazu gehören neben acht gemischten Logistikbataillonen u.a. noch zwei Transportbataillone, zwei Instandsetzungsbataillone und auch zwei Spezialpionierbataillone für Feldlager- und Pipelinebetrieb. Die Logistikregimenter betrieben die logistische Basis in Deutschland und gewährleisteten eine Versorgungskette von der Heimat bis in ferne Einsatzgebiete, wo sie eine vorgeschobene logistische Basis für die Nachschub- und Instandsetzungskräfte der Brigaden einrichten konnten.

 

Nach 2010

Die knappe Ausstattung der Bundeswehr mit Finanzmitteln verschärft durch die Finanzkrise führte schnell zu einer weiteren Neuplanung. Die Brigaden behielten ihre Versorgungsbataillone,  in denen aber Instandsetzungs-, Umschlag- und Transportkräfte schon auf Kompanieebene gemischt wurden. Ausgewählte Versorgungskomponenten für besondere Waffensysteme waren direkt in ihre Truppenteile integriert worden, wie etwa bei den Heeresfliegerregimentern, dem Kommando Spezialkräfte oder den  beiden Fallschirmregimenter. Der seit 2002 selbstständige Sanitätsdienst hat ohnehin eine eigene Logistikette. Die in der Gebirgsbrigade 23 beheimatete Tragtierkompenente überdauerte alle Strukturwechsel und hat in einem Zentrum in Bad Reichenhall seinen Standort. Die Logistikregimenter der Streitkräftebasis wurden 2012 mit dem Wegfall der Wehrbereichskommandos wieder aufgelöst und die verbliebenen 6 Logistikbataillone und ein Spezialpionierbataillon unter einem Dach, dem Logistikommando in Erfurt,  konzentriert.

Die letzten Instandsetzungs- und Transportbataillone verschwanden aus der Gliederung und wurden in die Logistikbataillone integriert. Dem logistischen Fähigkeitskommando in Erfurt wurde auch die Logistikschule der Bundeswehr in Garlstedt bei Bremen unterstellt. Die Logistikschule war schon in den Vorstrukturen aus der Nachschubschule der Heeres in Bremen-Grohn und den Versorgungschulen der anderen Teilstreitkräfte entstanden. 

In Wilhelmshaven entstand mit dem Logistikzentrum der Bundeswehr ein zentraler Stab für die Steuerung  der Materialbewegungen. Ihm unterstand auch die verbliebene Depotorganisation.

In der Geräteausstattung der Nachschubtruppe erfolgte in den letzten beiden Jahrzehnten auch schrittweise eine Erneuerung, auch wenn immer noch viele Fahrzeuge der ab 1976 eingeführten II. Fahrzeugeneration in Nutzung sind. Sie haben die damals zeitgleich in größerer Zahl eingeführten teilmilitariserten LKW überlebt.  Zur Erneuerung trug u.a. auch die Einführung des Wechselpritschensystems MULTI bei, das der Logistik eine neue Flexibilität gibt und erhöhte Umschlag- und Transportleistungen ermöglicht.

LKW 15t MULTI mit Wechelladepritsche vom ehemaligen Raketenartilleriebataillon 132 beim letzten Tag der offenen Tür in Coesfeld 2007

 

Containergerät wurde zu einem Muss für die Auslandseinsätze. Neben den voll geländegängigen Fahrzeuge sind viele der zulaufenden neuen LKW von MAN, Daimler-Benz und IVECO von zivilen Modellen abgeleitet und meist unter dem Dach des Bundeswehrfuhrparkservice organisiert, welcher die Fahrzeuge der Truppe nach Bedarf zur Verfügung stellt . Die neuen Herausforderungen der Auslandseinsätze und weltweiten Verlegung erfordern auch neue Umschlagmittel. Der Fuhrpark der Truppe ist heute deutlich bunter als in den früheren Strukturen und von einer Vereinheitlichung weit entfernt.

 

Die sich seit 2014 abzeichnende Neubewertung der Landes- und Bündnisverteidigung wird erneute Umstrukturierungen nach sich ziehen und sicherlich auch bei der Logistik wieder zu einem Aufwuchs der Kräfte führen müssen. Hier hat auch die zunehmende Rolle Deutschlands als Transitland für die NATO-Streitkräfte die Anforderungen an den Host Nation Support, der in den 90er Jahren aus den logistischen Strukturen weitgehend verschwunden war, erhöht.

 

Übersicht Entwicklung Nachschubtruppe bis 2006

  Die nicht aktiven logistische Einheiten wurden 2006 aufgelöst: u.a. Transportbataillone 720 und 802, Nachschubbataillone 804 und 805, Stab/Stabskompanie Logistikregiment 12. In der Zeit von 2004-2006 waren viele Geräteeinheiten auch nach Auflösung der Logistikregimenter des Heeres noch nicht sofort aufgelöst worden, sondern übergangsweise aktiven und nicht aktiven Regimentstäbern der SKB unterstellt worden. Einzelne Bataillone wurden auch für Brigaden genutzt, die kein aktives Logistikbataillon besaßen.

 Der Inspekteur der SKB, der in seinem Verantwortungsbereich ja auch noch zahlreiche Heimatschutz- und Ersatzbataillone hatte, setzte allerdings entschlossen die Vorgaben des BMVg um, die eine mobilmachungsabhängige Komponente für die Landesverteidigung für verzichtbar einschätzte, und löste die nicht aktiven Bataillone bis 2008 auf. So verschwanden auch die Geräteeinheiten, die im unteren Teil der Grafik für das Ende des Darstellungszeitraum noch abngebildet sind- Im Heer begann man zu dieser Zeit allerdings schon wieder mit der Planung von nicht aktiven Ergänzungstruppenteilen für den Personalersatz.

 Nachschubtruppe - Bilder des Wandels

 

 

In einer Kombination von persönlichem Erlebnisbericht als Wehrpflichtiger 1972/73 und einer Dokumentation soll ein Bild der Logistik und ihres Wandels am Beispiel einer Brigadenachschubkompanie vermittelt werden in...

                                                                                                                      Nachschubkompanie 320 in und um Bremen

 

 

Logistik 2018

 

 >>> ortsfeste logistische Einrichtungen 2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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